Dienstag, den 22. November 2011 um 13:43 Uhr
Berneck. Bei Volvo steht Sicherheit seit jeher gross geschrieben. Die Assistenzsysteme des schwedischen Automobilherstellers sind (gehören zu den) die besten weltweit und werden
rasant? laufend weiterentwickelt. Ziel von Volvo ist, dass bis 2020 niemand mehr in einem neuen Volvo-Fahrzeug ernsthaft verletzt wird.
Das neue Radarsystem basiert auf der innovativen Fussgängererkennung mit automatischer Notbremsfunktion. Es arbeitet sowohl am Tag als auch in der Nacht. Die Infrarotkamera beobachtet permanent die Verkehrssituation vor der Fahrzeugfront. Wird ein Tier innerhalb erfasst, ertönt ein akustisches Warnsignal. Reagiert der Fahrer nicht darauf, wird die automatische Notbremsfunktion aktiviert.
Eine Software zu programmieren, die verschiedene Tierarten und -grössen verlässlich erkennt, gehört zu den grössten Herausforderungen, vor denen die Volvo Experten stehen. Ein Forschungsteam hat zum Beispiel das artentypische Verhalten verschiedener Wildtiere studiert. In diesem Fall waren es Elche, Rot- und Damwild, die besonders häufig an Kollisionen beteiligt sind.
Die Risiken und Schäden bei Wild-Unfällen sind enorm. Viele Autofahrer fürchten bei Fahrten in der Abenddämmerung und bei Nacht die Gefahrensituation, die durch plötzlich im Scheinwerferlicht auftauchendes Wild hervorgerufen wird. Dass sie allen Grund dazu haben, zeigt eine Kennzahl aus Skandinavien: Alleine in Schweden werden jährlich über 40000 Unfälle registriert.
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